Musiklehre Online

Akustik Kapitel 11f
Stimmungen

Für das instrumentale Musizieren war es notwendig, die Tonabstände genau festzulegen und zu fixieren.
Die Erkenntnis, daß den verschiedenen Intervalle bestimmte, einfache Zahlenverhältnisse zugrunde liegen, wird dem griechischen Mathematiker und Philosophen Pythagoras (6. Jh. v. Chr) zugeschrieben.

Pythagoräische Stimmung

Die pythagoräische Stimmung wird durch den Aufbau von lauter reinen Quinten (2:3) gebildet.
12 aufeinandergesetzte, reine Quinten im Verhältnis 2:3 umfassen den Tonraum von 7 Oktaven und ergeben alle Töne der chromatischen Tonleiter.

Abbildung: Stimmung nach Pythagoras

Der letzte Ton His müßte eigentlich identisch mit dem Ton C sein, wenn man aber diese Reihe berechnet, ergibt sich eine Differenz zw. dem His und dem C. Diese Differenz nennt man "Pythagoräisches Komma". 

Hörbeispiel: C-DUR in pythagoräischer Stimmung
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