1. einfache, gerade Takte (2er Takte) haben eine gute (schwere, betonte)
und eine schlechte (leichte, unbetonte) Taktzeit. z.B.: 2⁄8, 2⁄4 und 2⁄2
2. einfache, ungerade Takte (3er Takte) haben eine gute (schwere, betonte)
und zwei schlechte (leichte, unbetonte) Taktzeiten. z.B.: 3⁄8, 3⁄4 und 3⁄2
3. zusammengesetzte, gerade Takte (4er Takte) haben zwei gute (schwere, betonte)
und zwei schlechte (leichte, unbetonte) Taktzeiten. z.B.: 4⁄8, 4⁄4 und 4⁄2
4. zusammengesetzte, ungerade Takte (6er Takte) haben zwei oder mehrere gute
(schwere, betonte) und mehrere schlechte (leichte, unbetonte) Taktzeiten. z.B.: 6⁄8, 6⁄4 und 6⁄2
Metrum heißt soviel wie Maß. Die Metrik misst nach Betonungen (akzentuierendes Prinzip). Die Gliederung einer Melodie hängt sowohl von der Länge und Kürze, als auch von der Verteilung betonter und unbetonter Töne ab, die durch eine Takteinteilung (Taktstriche – allgemein verwendet werden Taktstriche erst seit dem 17. Jahrhundert) kenntlich gemacht wird.
Die gebräuchlichsten Taktarten sind :
Sie können die einzelnen Takte (Taktarten) anklicken, um diese zu hören.