Das Zigeunermoll ist eine Variante der harmonischen Moll-Tonleiter mit einem zusätzlichen Leitton zur Dominante und wird auch ungarische Tonleiter genannt.

Bei dieser Tonleiter gibt es vier Halbtonschritte, zwei 1½-Tonschritte (überm. Sekund) und nur einen Ganztonschritt.
Der Begriff Zigeunermoll leitet sich davon ab, dass diese Tonleiter unter anderem in der Folkoremusik der Roma und Sinti verwendet wird.
Franz Liszt verwendete genau die oben dargestellte Zigeunermoll am Beginn seiner Ungarischen Rhapsodie Nr. 13:
